Die Landtagsabgeordneten Stefan Meyer und Josef Heisl haben als erste Abgeordnete seit seinem Amtsantritt den neuen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Bayern, Christoph Kraller, zu einem gemeinsamen Austausch in München in seinem Büro getroffen.
Kraller übernahm die Funktion als zentraler Ansprechpartner der Deutschen Bahn für Politik, Wirtschaft und Verbände in Bayern zum 1. Juli und tritt damit die Nachfolge von Heiko Büttner an.Seit seinem Einstieg bei der Deutschen Bahn im Jahr 1990 hat er die Bahn von Grund auf kennengelernt. Der Oberbayer leitete die Südostbayernbahn, führte bundesweit die DB RegioNetz Verkehrs GmbH und DB RegioNetz Infrastruktur GmbH und war zuletzt maßgeblich am Gesamtprojektmanagement der 2. Stammstrecke sowie dem Neubau des Münchner Hauptbahnhofs beteiligt. „Christoph Kraller ist ein echter Eisenbahner – jemand, der die Bahn nicht aus dem Konferenzraum kennt, sondern aus jahrzehntelanger Praxis. Das ist eine gute Basis für offene und ehrliche Gespräche", so Meyer. Im Mittelpunkt des Austauschs standen konkrete Anliegen aus der Region: Die Zukunft der Rottalbahn, die Situation der Bahnhöfe Vilshofen und Passau, die zahlreichen Bahnübergänge in der Region sowie die Verbesserung der Zuganbindung Niederbayerns an den Münchner Flughafen waren ebenso Thema wie die aktuelle Streckensperrung Passau-Neutraubling und die Weiterentwicklung des ÖPNV insgesamt. Auch der zwei-gleisige Ausbau des Donau-Isar-Express von München über Plattling nach Passau soll vorangetrieben werden. Josef Heisl betonte die Bedeutung eines direkten Drahtes zur Deutschen Bahn: „Bahnpolitik entscheidet sich nicht nur in Berlin oder München, son-dern vor Ort - an den Bahnsteigen, in den Zügen und an den Bahnübergängen der Gemeinden. Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir mit dem neuen Konzernbevollmächtigten frühzeitig in einen konstruktiven Dialog treten". Man sei sich einig, den Aus-tausch regelmäßig fortzuführen und die Interessen der Region im Gespräch mit der Deutschen Bahn kontinuierlich einzubringen.
